Torre de Hércules (A Coruña II)

Nachdem wir es gestern eher ruhig angehen lassen haben, waren heute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Coruñas an der Reihe.

Paseo Tram
Wir liefen zum Paseo Maritimo, einer Straße die rund um die Halbinsel Coruñas führt, und sogar von einer Trambahn befahren wird. (da selbige aber nur für die Touristen ist, fährt sie auch nur am Wochenende)
Farben Costa da Morte
Am nordwestlichsten Punkt angelangt, wurden wir von einem Farbenmeer überwältigt. Allein das unglaubliche Blau des Meeres. Und obwohl das Wetter sehr gut war, (soll heißen, dass der Wind nur stark war) konnten wir uns einbisschen ausmalen, wie es an der Costa da Morte (Küste des Todes) zugehen kann.
Wind... ... und Wetter
Während wir Wind und Wetter trotzten, (hauptsächlich dem Wind) schob sich langsam der Torre de Hércules (Herkulesturm) ins Blickfeld.
Herkulesstatue Herkulesturm
Der Legende nach hat Herkules, nachdem er den Riesen Geryon besiegt hat, auf dessen Totenkopf den Turm errichtet. (Der Kopf und der Turm finden sich auch im Wappen Coruñas wieder)
Als gesichert gilt jedoch, dass der Herkulesturm bereits im Jahre 110 n.Chr. den Seefahrern den Weg zeigte. Damit ist er der älteste sich noch im Betrieb befindliche Leuchtturm
Oben Unten
Natürlich kann man auch auf den Turm hinauf, (ohne Fahrstuhl, aber soviele Stufen sind es auch wieder nicht) der Blick auf Coruña lohnt nicht wirklich, der auf das Meer dafür umso mehr.
Windrose Blick auf den Turm
Diese Windrose wird übrigens von den Zeichen der keltischen Nation verziert. Die Galizier haben tatsächlich einiges keltisches Blut in den Adern und manch merkwürdigen Brauch. So ist die Gaita (wir durften sie live auf dem Weg zum Turm erleben) der galizische Dudelsack und auch die ein oder andere hoch angesehene Meiga (Magierin) gibt Ratschläge
Am Cache Auch A Coruña hat einen Geocache, so hatte (GC1101N) Torre de Hercules die Ehre, von Susa, Michi und mir gefunden zu werden.
Den Michi hat das gleich so begeistert, dass er es nachher seiner ganzen WG erzählt hat.
Tisch links Tisch rechts
Natürlich kam auch das Feiern nicht zu kurz, am Abend sind wir erst ins Cerillas, eine Tapas-Bar, die es wohl schon lange gibt, und seit 17 Jahren im Besitz eines sympatischen Paares ist.
Chipirones Zorza
Auch deren Tapas konnten sich sehen lassen: Zum einen Chipirones rellenos (gefüllte Tintenfische) und zum anderen Zorza, was nach Gulasch schmeckte.
Schaukel Für den Abend hatten wir eigentlich erwartet, dass wir in ne Bar gehen. Stattdessen landeten wir auf einem Spielplatz auf dem Plaza de España. Dort verbrachten wir die Zeit redender und schaukelnder Weise, bis die Leute nach Hause wollten. (schließlich war der nächste Tag ein Montag)
Geodaten
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Tipps zu A Coruña

Geokodierung
Die Koordinaten des Beitrags lauten: N 43° 23.168' W 008° 24.392'
Die Enfernung zu meiner Wohnung beträgt: 510.2 km

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