Eigentlich war mir schon zu Beginn meines Erasmus-Aufenthaltes klar, dass ich auch an das sogenannte Kap Fisterra (Finisterre auf spanisch) möchte.
Dieses ist zwar weder der westlichste Punkt des westlichste Festlandes, (das wäre das Kap Touriñán rund 20 km weiter nördlich) noch der westlichste Punkt des spanischen Festlandes, (das wäre das Cabo da Roca in Portugal) doch nichts desto trotz verfügt er über eine gewisse Magie.
Das mag zum anderen daran liegen, dass es das Ende des Jakobsweges darstellt, zum anderen aber auch einfach daran, dass ein Kap immer einen gewissen Zauber auf einen ausübt. Umso mehr noch an der galicischen Costa da Morte.
So verwundert es nicht, dass auch die Römer hierher kamen, um der Sonne beim Sterben zuzusehen…

Als Susa und ich in Michis WG von unseren Plänen erzählten, nach Fisterra fahren zu wollen, meinte Daniel, dass er noch nie dort gewesen ist. (und das als Galizier) Daher würde er uns mit dem Auto hinfahren.
Unsere kleine Gruppe vervollständigten der Michi und seine Freundin Lorena, so dass Daniels kleines Auto auch schnell gefüllt war.
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| Nach 1.5 h Autofahrt bei strahlendem Wetter waren auch schon angekommen. Das erste, was einem auffällt, ist das Cruz da Costa da Morte, (Kreuz der Todesküste) von dem ich annehme, dass es für die vielen Seefahrer steht, die an ihr umgekommen sind. |
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| Auch hier gibts wieder einen Geocache, ((GCQ6KZ) Finis Terrae - Cache at the end of the world) diesmal haben wir aber etwas länger gebraucht. Danach sind wir weiter Richtung Ende. |
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| Wie oben schon angesprochen, ist das Kap nicht nur das Ende der Welt, sondern auch des Jakobsweges. Wie viele Pilger mögen schon an diesen Stein gekommen sein, und damit an das Ziel eines Traums und einer langen Reise, aber auch an den Anfang ihrer Rückkehr? |
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| Auch das Kap Fisterra wird von Leuchtturm verziert. Der ist aber kaum spektakulär, dafür gibt es ein nettes kleines Café im Gebäude des alten Leuchtturms. Wer möchte, kann hier übernachten, oder Souvenirs kaufen. |
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Der ursprüngliche Plan sah eigentlich vor, auch nach Santiago de Compostela zu fahren, das schafften wir allerdings zeitlich nicht mehr. (Daniel war in der Uni, weshalb wir erst um 14:00 Uhr losgekommen sind)
So sind wir noch zu einem Aussichtspunkt in der Nähe, dem Mirador de Ézaro. Sonntags (vermutlich) bildet der Rio Xallas dort einen schönen Wasserfall, an den restlichen Tagen fließt das Wasser leider durch ein Kraftwerk.
| Geokodierung |
| Die Koordinaten des Beitrags lauten: |
N 42° 52.866' W 009° 16.308' |
| Die Enfernung zu meiner Wohnung beträgt: |
536.5 km |
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Der Beitrag wurde
am Montag, den 16. April 2007 um 23:52 Uhr veröffentlicht
und wurde unter Besuch, Geocaching, Reisen abgelegt.
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