La Mujer Muerta (y los Siete Picos)
Nach langer Zeit kann ich wieder mit einer Wanderung aufwarten. Nicht dass ich nicht mehr unterwegs wäre, aber jeden zweiten Tag von einem Ausflug zu schreiben, ist vermutlich sowohl für Dich als auch für mich recht langweilig.

| Die Siete Picos (Sieben Spitzen) stehen schon lange auf meiner ToDo-Liste. Heute sind wir sie endlich angegangen. Der Wecker klingelte zwar schon um 06:00 Uhr, doch die erste Möglichkeit zum Puerto de Navacerrada zu kommen, bot sich erst um 09:30 Uhr mit dem Bus von Moncloa. | |
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| Dafür ließen wir uns dann vor Ort nicht viel Zeit und hatten schnell die siebte der sieben Spitzen erreicht. (Wir sind sie rückwärts abgegangen) | |
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| Wir genossen ein wenig den Ausblick auf La Bola del Mundo und La Maliciosa (siehe auch hier) und gingen dann weiter. | |
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| Es dauerte nicht lange, und wir waren beim ersten Pico angelangt, wo wir einen schönen Blick auf den Montón de Trigo (siehe auch hier) und unser eigentliches Ziel, die Mujer Muerta (tote Frau) hatten. Der Name ist zwar sehr makaber, hat aber eine einfache Erklärung. Es handelt sich dabei um mehrere Berge, die von Segovia aus gesehen wirken, wie eine liegende Frau mit Schleier. |
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| Das größte Problem, dass sich uns dabei im wahrsten Sinne des Wortes in den Weg stellte, war eine große Herde Stiere. Ángel war ziemlich eingeschüchtert, redete was von toros bravos, (werden mal gegen nen Torero kämpfen) aber zum Glück ging uns ein tapferer Spanier voran, der zeigte wie es geht, indem er die Herde gewagt umrundete. Wir machten es ihm nach, wählten dann aber doch etwas mehr Abstand. |
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| Schließlich waren wir endlich ans Ziel Peña del Oso (Bärenfels) gekommen. Dort befindet sich nämlich der Cache La nariz de la mujer muerta, den wir auch schnell gefunden haben. Nur das Logbuch wurde von einem Nager als Polster missbraucht. | |
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| Wir hatten zwar nun alle Gipfel bestiegen und Caches gefunden, aber erst die Hälfte des Weges zurückgelegt. Vor uns lagen weitere 15 km, die uns an diesem schönen Stausee vorbeiführten, wo wir was aßen und Ángel seine Füße badete. Zu guter letzt gings auf altbekannten wegen nach Cercedilla, wo wir wie üblich erschöpft auf unsere Cercanías warteten. |
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Informationen
- An- und Abfahrt:
- Puerto de Navacerrada: C-9 über Cercedilla (C-8b) (3,60 €) oder Interurbano Linea 691 vom Intercambiador Moncloa (3,40 €)
- Cercedilla: C-8b (3,60 €)
- Autobus Linea 1 Cercedilla - Info Fuenfría (0,85 €)
| Geodaten | |
|---|---|
| Google Earth kmz-Datei mit Wegpunkten und unserer Route herunterladen oder direkt in Google Maps ansehen. | |
| GPx | Route und Wegpunkte alternativ für einen GPSr im GPs eXchange-Format herunterladen. |
| Geokodierung | |
|---|---|
| Die Koordinaten des Beitrags lauten: | N 40° 48.222' W 004° 06.247' |
| Die Enfernung zu meiner Wohnung beträgt: | 56 km |
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Am 20. Juli 2007 um 09:43 Uhr
Heißt Polster auf deutsch Kissen?*g*
Am 20. Juli 2007 um 23:43 Uhr
??? Ich nix verstehen…
Am 21. Juli 2007 um 12:59 Uhr
Ich kenne das Wort Polster nur von österreichischen Freunden. Und die nutzen das für das, was ich “Kissen” nenne.
Am 21. Juli 2007 um 16:27 Uhr
Achso, das wusste ich nicht.
Nein ein Kissen ist für mich ein Kissen, ein Polster hat für mich was damit zu tun:
Polstern
Ein Gegenstand, der polstert? Hm, ich tu mir ehrlich schwer, das zu definieren. Aber zumindest im Artikelkontext trifft Kissen das recht gut.
Ich durchsuche gerade das Internet, stelle aber erstaunt fest, dass es kaum was zum für mich normalen Wort Polster gibt… Tja, das komische Volk da unten halt