Heimflug

25. Juli 2007

Mein Flug verlief dafür ruhig und ohne weitere Besonderheiten.
Ein Dank gebührt meiner Schwester Resi, die mich vom Flughafen abgeholt hat, was die längste Strecke war, die sie je allein mit dem Auto gefahren ist. Wer ihre Navigationskünste kennt, weiß, was sie auf sich genommen hat. (Dafür hat sie ein Parkhaus am anderen Ende des Flughafens erwischt)

Flugzeug Barajas
Mein Flieger Adiós Barajas
Madrid München
Adiós Skyline de Madrid Buenas Tardes Múnich

La báscula humana

25. Juli 2007

Auch diesmal hatte ich wieder 20 kg Freigepäck, und wieder hatten wir keine Wage, so dass Javi den Rucksack einfach mal anhob und meinte “so zwischen 15 und 20 kg”. Irgendwie wollte ich das nicht so ganz glauben, leider machte die Nachbarin aber nie die Tür auf, wenn ich sie um ihre Wage beten wollte.
So bin ich dann mit leicht erhöhten Pulsschlag an den Check-In, und er erhöhte sich mit jedem Schritt, denn der Rucksack Richtung Wage machte.
Als ich das Gewicht sah, blieb es dafür sofort stehen: 27 kg, (kommt mir bekannt vor) das war deutlich mehr, als die 5 kg Kulanz, die normalerweise gewährt werden.
Doch zu meinem Glück fragten sie nur, ob es mein einziges Gepäckstück wäre, und akzeptierten den Rucksack ohne ein weiteres Wort. Gedackt haben sie sich bestimmt etwas wie “Arme Erasmus-Sau, wollen wir mal nicht so sein”.

Javis Kommentar dazu: Ich muss wohl meine Arme wieder mal eichen.

Cena de despedida

25. Juli 2007
Als Javi und Bea nach Hause kamen, schlugen sie mir gleich vor, heute doch ein Abschiedsabendessen zu machen. Sie würden noch Sara und Bego bescheidgeben, und ich solle doch Freunde anrufen, die noch in der Stadt sind.
Ich fand die Idee natürlich super, so dass wir sie auch gleich in die Tat umsetzten. Mein Teil war schnell erledigt, ( :-) ) und die Beiden waren auch schnell angerufen.
Cena 1 Cena 2
So wurde es noch ein schöner und angenehmer letzter Abend, wenn er auch nicht lang dauerte, denn der Großteil der Anwesenden musste am nächsten Tag in die Arbeit oder Uni.

Fertig packen

24. Juli 2007

KellerDen restlichen Nachmittag verbrachte ich damit, den übrig geblienen Kleinkram in Tüten zu füllen und in den Keller zu packen.
Dort steht er nun, ein großer Teil meiner Habseligkeiten, und wartet darauf, von mir nach Hause gebracht zu werden…
Auf dem Foto sieht es leider nach weniger aus, als es ist. Aber es sollte trotzdem kein Problem sein, alles ins Auto zu stopfen. (plus meinen Schreibtisch, wenn mein Nachmieter ihn nicht will (oder es noch keinen Nachmieter gibt, was wahrscheinlicher ist)

Erfahrungsbericht

24. Juli 2007

Eigentlich hatte ich einen ruhigen letzten Tag in Madrid erwartet, doch es kommt halt immer anders als man denkt.
Damit ich mein Erasmusgeld bekomme, muss ich unter anderem einen Erfahrungsbericht schreiben, was ich auf Ende August verschoben hatte, sobald ich wieder daheim bin.
Doch nach einem Gespräch mit Mike gestern Abend und einer klärenden eMail war klar, dass der Einsendeschluss “unmittelbar nach Beendigung Ihres Auslandsaufenthaltes” ist. Das Ende war offiziell am 15.07., so dass ich seit 09:00 morgens damit beschäftigt war, “mindestens zwei Seiten” zu schreiben.
Allerdings waren so viele Sachen gefragt, dass die Seitenzahl mein kleinstes Problem war.
Wer ihn mal lesen will, kann ihn hier herunterladen. (Format Adobe Acrobat (pdf) mit 604 kB)

Der letzte Mathematiker

23. Juli 2007

Heut ist auch Gregor abgeflogen, damit ist es offiziell:
Ich bin der letzte Mathematiker in Madrid. (Natürlich nur Erasmus)

Deutsche Bars

23. Juli 2007
Mir war es schon ein paar Mal aufgefallen, wenn ich per Radl die C/ General Ricardos ins Madrider Zentrum hinabgerauscht bin, gestern konnte ich folgendes Kuriosum endlich fotografisch festhalten:
Múnich Berlín
Dortmund Köln
Zwischen Oporto und Marques de Vadillo häufen sich Bars (oder Läden) mit deutschen Namen, gefunden hab ich bisher die vier oben abgebildeten.
Die Dortmunder habens dabei eindeutig am besten erwischt…

Von Cercedilla nach Segovia

23. Juli 2007 N 40° 53.838' W 004° 00.298'
Entfernung: 61.6 km

Eigentlich hatte ich schon lange vor, mit dem Fahrrad von meiner Wohnung bis nach Segovia zu fahren, aber wie schon aus der ein oder anderen geplanten Radtour ist auch aus dieser nichts geworden.
Übrig geblieben ist eine Fahrt von Cercedilla nach Segovia, was an einem Tag machbar ist, nur 600 hm statt 1200 hm bedeutet und auch nur 60 km statt 140 km. Außerdem begleitete mich Ángel, andernfalls hätte ich wieder alleine losfahren müssen.
Cercedilla - Segovia

GR-10 Ángel
Knackig gings gleich von der Station weg los, am Mirador Aleixandre haben wir ne kleine Pause gemacht. Hinter Ángel sieht man die Siete Picos aufragen, die wir noch vor einer Woche entlangwanderten.
GR-10 Platten
Weiter gings hinauf zum inzwischen gut bekannten Puerto de la Fuenfría, von wo wir der Calzada Romana abwärts folgten.
Ángel hatte leider wenig Druck im Reifen, so dass er durch den schlechte Zustand des Weges schnell einen Snake Bite hatte.
Brücke Suchen
Mit neuem Schlauch und mehr Druck gings dann ordentlich den Berg hinab, bis zum ersten Geocache Puente de los Canales. (Brücke der Kanäle)
Brücke Parterre
Brunnen Schloss
Danach fuhren wir zu La Granja de San Ildefonso, einer ehemaligen Königsresidenz, die heute wie viele andere dem Patrimonio Nacional angehört und daher besichtigt werden kann. Wir interessierten uns zwar nur für den Garten und den darin enthaltenen Cache, der allein kann sich aber auch schon sehen lassen. (Zumal wir kostenlos reinkamen)
La Mujer Muerta Alcázar
Auf dem Weg nach Segovia bekamen wir auch die Silhouette der Mujer Muerta zu sehen, von hier ähneln die Berge tatsächlich einer liegenden Frau.
Schließlich waren wir endlich in Segovia angelangt, was für mich ein kleines Deja-Vu war, schließlich war Segovia das Ziel meiner ersten Reise vor fast zehn Monaten.
Ángel Matthäus
Nach zwei obligatorischen Fotos vor dem berühmten Aquädukt fuhr Ángel schon nach Hause, (er hatte es eilig) während ich mich auf die Suche nach einem Cache im Schatten des Alcázar machte, an dem ich vor eben jenen 10 Monaten vorbeigelaufen war, ohne es zu wissen.

Polizeiviertel Malasaña

22. Juli 2007
María & Ángel ich
Gestern war ich mit María und Ángel ein bisschen in der Stadt, und haben dabei ne caña am Plaza dos de mayo genossen. Wie aber Daniel und Jan schon angedeutet haben, ist die Polizeipräsenz, die seit dem 02. Mai in diesem Viertel herrscht, wirklich unglaublich. Mindestens zwei “Gelbe” stehen an jeder zweiten Ecke.
Die Vermutung liegt nahe, dass das nachts erstens noch extremer und zweitens daher wohl langweilig geworden ist. Die vielen kleinen Minibotellons an jeder Ecke sowie die Chinos dürften damit ausgedient haben.

Harry Potter

20. Juli 2007 N 40° 23.653' W 003° 47.796'
Entfernung: 4.3 km

Javi und Ángel haben mich gefragt, ob ich nicht mit ihnen und Sara den neuen Chari Poter ansehen möchte. Nachdem ich hier die ersten sechs Bänder gelesen habe, war die Antwort klar.
Doch leider war die Enttäuschung groß, irgendwie fehlt die Hälfte des Buchs, und vieles wurde verdreht. Man fühlt sich an die Herr der Ringe-Zeiten erinnert. Nur schlimmer.