Vor ein paar Tagen war es noch eine Ahnung, heute beinahe Gewissheit. Denn wenn ich schon mal da bin, kann ich auch gleich bei der Gruppenstunde meiner (Ex-)Kinder reinschauen, und über Versprechen und Probenordnung reden.
Wenn der Franz nicht dagewesen wäre, so hätte ich gedacht, ich war nie weg.
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… eines Heimkehrers
Nach dem Jurtenaufbau sitzen wir noch gemeinsam in der Perlacher Eisdiele. Ich habe, wie nach einem Jahr in Madrid gewohnt, meinen Rucksack sicher auf meinem Schoß.
Nach ein paar Minuten meint Susi zu mir, dass ich nicht mehr in Madrid bin, und ich den Rucksack beruhigt auf den Boden stellen könne.
Schmunzelnd und unter allgemeinem Gelächter komme ich ihrem Hinweis nach..
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Lange lag er in weiter Ferne, der Abflugtag zu einem einwöchigen “Urlaub” daheim, um an Fabians Primiz teilnehmen zu können.
Doch dieses “lange” liegt nun ebenso lange zurück, und schon stehe ich wieder hier, vor dem Haus meiner Eltern.
Alles scheint auf den ersten Blick wie immer, doch erstmal genieße ich das Vertraute, die ganzen schönen Details, auf die ich so lange verzichten wollte und musste. Und freue mich, dass mein Gepäck trotz Transportband-Chaos in Barajas in München angekommen ist…
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Unglaublich, wie schnell drei Monate rumgehen. Noch vor kurzem haben Ángel und ich Javi verabschiedet, und schon ist er wieder da. Und naja, irgendwie ist es, als ob er nie weg gewesen wäre.
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Gestern war der letzte Spieltag der spanischen Liga, (20 Vereine, daher mehr Spieltage) und sowohl Madrid als auch Barça hatten beide noch Chancen auf den Titel. Sie hatten gleich viele Punkte, aber Madrid führte im direkten Vergleich. Sprich, mit einem Sieg ist Madrid auf jeden Fall durch.
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Ich traf mich mit Const, Peter und einem Freund von ihm bei La Latina, um das Spiel in einer merkwürdigen Bar zu sehen. Diese heißt Angelika (Cava Baja, 24) und ist nebenbei auch noch eine Videothek.
Madrid hat es dann auch echt spannend gemacht. Die madrileños kassierten in der 16. Minute gleich mal das 0-1, und auch den Rest der 1. Halbzeit spielten sie nicht wie ein Meister. Derweil ging Barça in der 19. Minute in Führung und bis zur Halbzeitpause hatten sie die Führung auf 3-0 ausgebaut.
Man konnte also nur hoffen, dass Capello die Spieler in der Kabine so richtig anscheißt. (Ich würde sowas ja gern mal als Fliege an der Wand miterleben )
Was soll man sagen, es hat gewirkt, nach 25 Minuten fiel das Gegentor und die sichere 3-1 Führung, die dann auch der Endstand war, folgten schnell.
Nachdem ein klein bisschen in der Bar gefeiert wurde, verließen wir selbige und machten uns mit einem Umweg über den nächsten Chino auf nach Cibeles. Dort mussten wir das Bier nur noch an den Polizisten vorbei schmuggeln, die sich nicht mal zu diesem Anlass zu schade waren, jeglichen Alkohol aus der Menge zu filtern. |
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| Der Platz um den Brunnen füllte sich sehr schnell, wie üblich war die gesamte Calle Alcalá voll bis hoch zur Gran Vía. Das war dann aber auch mein Problem, wie immer konnte ich nur Köpfe und den beleuchteten Palacio de Comunicaciones sehen. Auch die Stimmung war nicht ganz so ausgelassen, wie man sich das vorstellt. Hin und wieder grölten kleine Gruppen sehr merkwürdige Parolen, (Luis Enrique, tus padres son muy rique) aber im wesentlichen stand man rum und trank den übrig gebliebenen Alkohol. |
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Der Platz um den Brunnen füllte sich sehr schnell, wie üblich war die gesamte Calle Alcalá voll bis hoch zur Gran Vía. Das war dann aber auch mein Problem, wie immer konnte ich nur Köpfe und den beleuchteten Palacio de Comunicaciones sehen. Auch die Stimmung war nicht ganz so ausgelassen, wie man sich das vorstellt. Hin und wieder grölten kleine Gruppen sehr merkwürdige Parolen, (Luis Enrique, tus padres son muy rique) aber im wesentlichen stand man rum und trank den übrig gebliebenen Alkohol.
So bekam ich auch wenig davon mit, dass der Figur des Brunnens ein Madrid-Schal umgehängt wurde (Const erzählte mir das) und gegen 01:00 Uhr, als klar wurde, dass jetzt nicht mehr viel kommt, machten wir uns auf den Weg nach Hause. |
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