Gruppenstunde

4. Juli 2007 N 48° 06.132' O 011° 37.881'
Entfernung: 1492 km

Vor ein paar Tagen war es noch eine Ahnung, heute beinahe Gewissheit. Denn wenn ich schon mal da bin, kann ich auch gleich bei der Gruppenstunde meiner (Ex-)Kinder reinschauen, und über Versprechen und Probenordnung reden.
Wenn der Franz nicht dagewesen wäre, so hätte ich gedacht, ich war nie weg.

Lang entbehrte Genüsse

4. Juli 2007
Schweinsbratn Helles

Primiz

1. Juli 2007 N 48° 06.125' O 011° 37.947'
Entfernung: 1492.1 km
Einzug Altar
Heute um 10:00 Uhr war es dann endlich soweit, Fabian hielt seine Primiz bei schönstem Wetter.
Primiz
Fahnenabordnung Wimpel
Danach gabs Speis und Trank im Bierzelt bis um 17:00 Uhr. Bis dann waren die meisten Leute entweder heim gegangen oder feierten die Vesper mit Fabian in der Kirche.
Den Pfadfindern blieb das Aufräumen…
Aufräumen Hände

Abholen

30. Juni 2007 N 48° 06.182' O 011° 38.190'
Entfernung: 1492.4 km
Dom Banner
Um 18:30 Uhr gings auch gleich weiter, denn wir haben unsere Neupriester Fabian und Thomas an der Pfarreigrenze abgeholt.
Die Prozession zog weiter in die Pfarrkirche, wo die beiden die Vesper hielten.
Segen Friedrich Kardinal Wetter

Priesterweihe

30. Juni 2007 N 48° 23.929' O 011° 44.725'
Entfernung: 1515.8 km
Dom Banner
Heut musste ich um 05:30 Uhr aufstehen, um pünktlich um 06:30 Uhr am Gruppenzimmer zu sein, um früh genug im hohen Dom zu Freising zu sein. Das war wichtig, denn wenn man die reservierten Plätze wegnimmt bleiben noch 5 Reihen mit Sitzplätzen übrig. Wer zu spät kommt, kann drei Stunden Priesterweihe im Stehen feiern. Unsere Strategie ging auf und wir konnten die letzten freien Plätze ergattern und verteidigen.
Segen Friedrich Kardinal Wetter
AbordnungDer anstrengendste Teil war bestimmt die Handauflegung durch alle 160! anwesenden Priester an den 11 Weihekandidaten. Das zieht sich halt mal eben eine halbe Stunde hin.

Kleine Anekdote…

28. Juni 2007 N 48° 06.006' O 011° 37.812'
Entfernung: 1491.8 km

… eines Heimkehrers

Nach dem Jurtenaufbau sitzen wir noch gemeinsam in der Perlacher Eisdiele. Ich habe, wie nach einem Jahr in Madrid gewohnt, meinen Rucksack sicher auf meinem Schoß.
Nach ein paar Minuten meint Susi zu mir, dass ich nicht mehr in Madrid bin, und ich den Rucksack beruhigt auf den Boden stellen könne.
Schmunzelnd und unter allgemeinem Gelächter komme ich ihrem Hinweis nach..

Jurte aufbauen

28. Juni 2007 N 48° 06.119' O 011° 37.931'
Entfernung: 1492.1 km
Jurte Jurte
Kaum ist man da, findet man sich schon mitten auf der Ballauf-Wiese wieder und hilft beim Jurtenaufbau.
Ich sehe schon, zu manchen Gewohnheiten werde ich schneller zurückkehren, als ich gedacht hätte…
Jurte Jurte

Daheim

27. Juni 2007 N 48° 05.925' O 011° 38.390'
Entfernung: 1492.4 km

DaheimLange lag er in weiter Ferne, der Abflugtag zu einem einwöchigen “Urlaub” daheim, um an Fabians Primiz teilnehmen zu können.
Doch dieses “lange” liegt nun ebenso lange zurück, und schon stehe ich wieder hier, vor dem Haus meiner Eltern.
Alles scheint auf den ersten Blick wie immer, doch erstmal genieße ich das Vertraute, die ganzen schönen Details, auf die ich so lange verzichten wollte und musste. Und freue mich, dass mein Gepäck trotz Transportband-Chaos in Barajas in München angekommen ist…

Javi ha vuelto

25. Juni 2007

Unglaublich, wie schnell drei Monate rumgehen. Noch vor kurzem haben Ángel und ich Javi verabschiedet, und schon ist er wieder da. Und naja, irgendwie ist es, als ob er nie weg gewesen wäre.

¡Campeones!

18. Juni 2007

Gestern war der letzte Spieltag der spanischen Liga, (20 Vereine, daher mehr Spieltage) und sowohl Madrid als auch Barça hatten beide noch Chancen auf den Titel. Sie hatten gleich viele Punkte, aber Madrid führte im direkten Vergleich. Sprich, mit einem Sieg ist Madrid auf jeden Fall durch.

Fußball-Bar 0-1
Ich traf mich mit Const, Peter und einem Freund von ihm bei La Latina, um das Spiel in einer merkwürdigen Bar zu sehen. Diese heißt Angelika (Cava Baja, 24) und ist nebenbei auch noch eine Videothek.
Madrid hat es dann auch echt spannend gemacht. Die madrileños kassierten in der 16. Minute gleich mal das 0-1, und auch den Rest der 1. Halbzeit spielten sie nicht wie ein Meister. Derweil ging Barça in der 19. Minute in Führung und bis zur Halbzeitpause hatten sie die Führung auf 3-0 ausgebaut.
Man konnte also nur hoffen, dass Capello die Spieler in der Kabine so richtig anscheißt. (Ich würde sowas ja gern mal als Fliege an der Wand miterleben :-) )
Was soll man sagen, es hat gewirkt, nach 25 Minuten fiel das Gegentor und die sichere 3-1 Führung, die dann auch der Endstand war, folgten schnell.
Nachdem ein klein bisschen in der Bar gefeiert wurde, verließen wir selbige und machten uns mit einem Umweg über den nächsten Chino auf nach Cibeles. Dort mussten wir das Bier nur noch an den Polizisten vorbei schmuggeln, die sich nicht mal zu diesem Anlass zu schade waren, jeglichen Alkohol aus der Menge zu filtern.
Fans Cibeles
Der Platz um den Brunnen füllte sich sehr schnell, wie üblich war die gesamte Calle Alcalá voll bis hoch zur Gran Vía. Das war dann aber auch mein Problem, wie immer konnte ich nur Köpfe und den beleuchteten Palacio de Comunicaciones sehen. Auch die Stimmung war nicht ganz so ausgelassen, wie man sich das vorstellt. Hin und wieder grölten kleine Gruppen sehr merkwürdige Parolen, (Luis Enrique, tus padres son muy rique) aber im wesentlichen stand man rum und trank den übrig gebliebenen Alkohol.
Fans 30 ligas
Der Platz um den Brunnen füllte sich sehr schnell, wie üblich war die gesamte Calle Alcalá voll bis hoch zur Gran Vía. Das war dann aber auch mein Problem, wie immer konnte ich nur Köpfe und den beleuchteten Palacio de Comunicaciones sehen. Auch die Stimmung war nicht ganz so ausgelassen, wie man sich das vorstellt. Hin und wieder grölten kleine Gruppen sehr merkwürdige Parolen, (Luis Enrique, tus padres son muy rique) aber im wesentlichen stand man rum und trank den übrig gebliebenen Alkohol.
So bekam ich auch wenig davon mit, dass der Figur des Brunnens ein Madrid-Schal umgehängt wurde (Const erzählte mir das) und gegen 01:00 Uhr, als klar wurde, dass jetzt nicht mehr viel kommt, machten wir uns auf den Weg nach Hause.